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04.05.2004
„Do it with a smile“ - ein Besuch auf dem Gestüt Vorwerk
Am 1. Mai 2004 machten sich elf Mitglieder des Reitvereins
Bockhorn nicht etwa zum nächsten Frühtanz auf- nein. Auf dem Plan
stand eine Fahrt nach Cappeln zum Tag der offenen Tür beim Gestüt
Vorwerk. Das Angebot fand bei allen Besuchern- vornehmlich Reitern –
große Resonanz. Und das nicht zu Unrecht, denn bei herrlichem
Frühlingswetter hatte man alles aufgefahren, um den Gästen, sei es nun
Züchtern oder einfach nur Pferdefans, einen gebührenden Empfang zu
bereiten.
So wurden unter anderem
alle Hengste zunächst an der Hand vorgestellt. Dabei ging es wie auf
dem roten Teppich bei einer Filmpremiere zu, denn die Fotografen
verschiedener Pferdezeitschriften drängten sich, um von den (diesmal
vierbeinigen) Stars gute Bilder zu ergattern. Um einen Einblick in das
tägliche Training mit den Hengsten zu vermitteln, wurden diese dann
auch unter dem Sattel vorgestellt. Und hier wartete man dann mit einem
ausnahmsweise zweibeinigen Star auf: Lisa Wilcox. Die international
erfolgreiche Dressurreiterin und ihre Kolleginnen rückten die Pferde
unter Anleitung ihres Trainers Ernst Hoyos ins rechte Licht. So kam
man unter anderem in den Genuss, Relevant und Royal Diamond, aber auch
junge Talente wie Jazz Time oder Revan im Viereck bei der Arbeit zu
sehen. Für jeden, der selbst reitet, boten auch die von Lisa Wilcox
über Headset gegebenen Kommentare eine gute Möglichkeit, etwas zu
lernen. Nun verstanden auch die meisten, was ihr Motto „Do it with a
smile!“ zu bedeuten hat, denn ihr schienen selbst die schwierigsten
Grand Prix-Lektionen mit einem Lächeln und entspannt von der Hand zu
gehen.
Jeder konnte sich über
das ganze Gelände des Gestütes frei bewegen und auch die Ställe (außer
den der Hengste) besichtigen. Der von Natur umgebene Betrieb mit dem
alten Fachwerkhaus und mehreren Stallgebäuden sowie Reitplatz und
–halle vermittelte einen fast schon idyllischen Eindruck und hatte
sich schon lange in ein Jack Russel- Paradies verwandelt, denn die
kleinen Terrier, von denen viele Gäste „begleitet“ wurden, hatten das
Gelände schon für sich erobert und flitzten von einer Ecke in die
nächste.
In dem ganzen Trubel
boten der Tierarzt und der Hufschmied des Gestüts auch einen Einblick
in ihre Arbeit, was von vielen interessiert verfolgt wurde. Das
nächste Highlight bot dann die Fohlenschau. 35 Nachkommen der
Vorwerker Hengste wurden vorgestellt. In der Mitte des Vierecks sorgte
Frau Vorwerk selbst mit Rassel und Gerte für den nötigen Ansporn,
obwohl das bei den meisten „Youngsters“ nicht nötig gewesen wäre, denn
die Gene ihrer Eltern schlugen schon durch und sie wussten sich in
Szene zu setzen.
Das Team des Gestüts
hatte es während des ganzen Tages verstanden, einen interessanten und
sympathischen Ausschnitt aus seiner Arbeit zu zeigen. Abgerundet wurde
das Ganze durch eine Einladung von Lisa Wilcox auf einen Plausch und
ein Bier in das Festzelt.
Mit vielen
schönen Eindrücken verabschiedeten sich die Bockhorner Reiter
schließlich vom Gestüt und traten die Heimreise an.
Manuela Sies
Fotos folgen! |